Historische Persönlichkeiten

Auf dieser Seite stellen wir historische Persönlichkeiten aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen vor, die aus der Oberpfalz stammen oder hier gewirkt haben. Zu den jeweils blau unterstrichenen Persönlichkeiten gibt es weitere Informationen in der Datenbank - sofern noch nicht mit einem Link versehen, bitten wir den geneigten Leser um einen Beitrag oder eine Ergänzung zur Oberpfalz-Kulturdatenbank. Dies ist ganz einfach und direkt online möglich mit Hilfe unseres Online-Formulars - vielen Dank !

Folgende Kapitel wurden gebildet (springen Sie mit einem "klick" direkt dorthin):
   â–º Herrschaft & Politik
   â–º Kirche
   â–º Gelehrte & Wissenschaftler
   â–º Handwerk & Wirtschaft
   â–º Kunst & Kultur   (mit den Unterkapiteln  Bildende Kunst & Baukunst, Literatur, Musik)
   â–º Heimatpflege
   â–º Berühmte Gäste der Oberpfalz
   â–º Literatur zu Persönlichkeiten aus der Oberpfalz


â–º Herrschaft, Politik

ab 600

  • Theodo, † 717/18, aus dem Hause der Agilolfinger, Herzog der Baiern ca. 690—717. Verbündete sich mit den Langobarden, setzte sich in Rom für eine eigene bayerische Kirchenorganisation ein, begraben in Regensburg.
  • Tassilo III. , * um 741; † um 796, letzter Herrscher des selbständigen Herzogtums Bayern aus dem Geschlecht der Agilolfinger, der seine Herrschaft 788 an das Frankenreich unter seinem Vetter Karl dem Großen abtreten musste.
  • Ludwig der Deutsche, * um 805 † 28.8.876 Frankfurt a.M., König des Ostfrankenreichs. Ab 825 Herzog von Bayern, firmierte ab 830 als König der Bayern, erhielt bei der fränkischen Reichsteilung im Vertrag von Verdun endgültig das ostfränkische Reich. Regierte in Bayern, seiner Machtbasis, über 50 Jahre und hielt sich überwiegend in seiner Hauptstadt Regensburg auf.
  • Arnulf von Kärnten, * wohl vor 850, † 8.12.899 Regensburg, ostfränkischer König & Kaiser. Unehelicher Sohn König Karlmanns, sicherte mit einem Sieg über die Wikinger in Flandern das Reichsgebiet vor deren Raubzügen, hielt sich weitgehend in Regensburg auf, dort auch in St. Emmeram begraben.
  • Arnulf "der Böse", Herzog von Bayern, † 14.7.937 Regensburg. Veranlasste in Regensburg die erste Mauererweiterung seit der Römerzeit.
  • Heinrich I., * 919/22 Nordhausen, † Oktober 955 Regensburg, Bruder Kaiser Otto I., ab 948 Herzog von Bayern, begraben in Regensburg, Niedermünster.
  • Judith, * um 920 † um 990 Regensburg, Herzogin von Bayern. Tochter Herzog Arnulfs v. Bayern († 937), Frau Herzog Heinrichs I., Äbtissin des Klosters Niedermünster, dort begraben.
  • Heinrich II. "der Zänker", * 951, † 28.8.995 Gandersheim. Herzog von Bayern (955–76, 985-95), Herzog von Kärnten (seit 989). Mehrfach an Verschwörungen gegen seinen Vetter, König Otto II., beteiligt. Dieser eroberte 976 Regensburg und setzte ihn ab.
  • Heinrich II., Heiliger, * 6.5.973 in Bayern, † 13.7.1024 Pfalz Grona bei Göttingen. Herzog von Bayern, dt. König ab 1002 und Kaiser ab 1014. Stärkte zu Lasten Regensburgs seine Residenz Bamberg, dort im Dom begraben.

ab 1200        nach oben

  • Schweppermann, Seyfried, *um 1260, † 1337, Feldhauptmann König Ludwigs des Baiern. Stammt aus einem auf Burg Hulloch bei Lauterhofen, Lkr. Neumarkt, ansässigen Geschlecht. An Schlachten von Gammelsdorf 1313 und Mühldorf/ Ampfing 1322 beteiligt, in der Klosterkirche Kastl begraben.
  • Ludwig der Bayer, * wohl Ende 1281/Anfang 1282, † 11.10.1347 Puch bei Fürstenfeldbruck. Als Ludwig IV. Herzog von Bayern, 1314 zum König gewählt, seit 1328 Kaiser.
  • Johann von Pfalz-Neumarkt, *1383 Neunburg v.W., † 1443 in Kastl. Statthalter in der Oberpfalz 1404, erbte von seinem Vater König Rupprecht III. 1410 den größten Teil der Oberpfalz mit Neumarkt und Neunburg v.W., seit 1419 Kampf gegen die Hussiten, 1433 Sieger bei Hiltersried.
  • Otto I., * 24.8.1390 Mosbach/Neckar, † 5.7.1461 wohl Kloster Reichenbach (Oberpfalz). Pfalzgraf von Pfalz-Mosbach-Neumarkt.
  • Christoph III. (geboren als Christoph von Pfalz-Neumarkt; * 26. Februar 1416 in Neumarkt in der Oberpfalz; † 5. Januar 1448 in Helsingborg) war König von Dänemark (dänisch: Christoffer af Bayern, ab 1440), Schweden (schwedisch: Kristofer av Bayern, ab 1441) und Norwegen (norwegisch: Kristoffer av Bayern, ab 1442). Er war der Sohn Herzog Johanns von Pfalz-Neumarkt und Katharinas, der Schwester seines Vorgängers Eriks VII., und entstammte der wittelsbachischen Linie Pfalz-Neumarkt.
  • Friedrich II. "der Weise", * 9. Dezember 1482 auf Burg Winzingen bei Neustadt an der Weinstraße; † 26. Februar 1556 in Alzey, aus der Familie der Wittelsbacher, war Regent und Statthalter in der Oberen Pfalz von 1516 bis 1544, zunächst in Amberg, dann in Neumarkt. Ab 1544 Kurfürst, trat als erster Kurfürst zum protestantischen Glauben über.
  • Hartmanni, Hartmann der Ältere, * etwa 1495, † 3.7.1547, Jurist, Professor, Oberpfälzer und später kurpfälzischer Kanzler. Unterstützte die Einführung der Reformation in der Pfalz.

ab 1500       nach oben

  • Philipp von Pfalz-Neuburg, * 12.12.1503 Heidelberg † 4.7.1548 Heidelberg, Pfalzgraf. Für ihn und seinen Bruder Ottheinrich wurde nach dem Landshuter Erbfolgekrieg 1505 das Fürstentum Pfalz-Neuburg geschaffen. Nahm als Feldhauptmann an der Abwehr der Türken vor Wien 1529 teil. Hatte seine Residenz 1535 bis 1543 in Burglengenfeld, starb krank und verarmt.
  • Gleißenthal, Johann Georg von, * um 1507, † 1580, Abt von Speinshart in der Reformation, Führer der Prälatenbank in der Oberpfälzer Landschaft, Viztum der Oberen Pfalz. Grabmal in Neustadt a.Kulm.(mehr)
  • Reichard (Reichart, Richard), * 25.7.1521 Simmern, † 13.1.1598 bei Simmern. Pfalzgraf bei Rhein, Herzog von Pfalz-Simmern, 1560-1571 Administrator des Stiftes Waldsassen. Vertrat das Luthertum in der Oberpfalz gegen die Bestrebungen seines calvinischen Bruders, Kurfürst Friedrich III.
  • Blomberg (Blum-, Plumberger), Barbara, * 1527/28 Regensburg, † 18.12.1597 Ambrosero (Spanien). Gürtlerstochter aus Regensburg, Geliebte Kaiser Karls V., Mutter Don Juan d’Austrias,.
  • Ludwig (VI.), *1539 Schloss Simmern, † 1583 Heidelberg. Pfalzgraf bei Rhein, Statthalter in der Oberen Pfalz, letzter lutherischer Kurfürst in Heidelberg.
  • Don Juan d‘ Austria, * 24.2.1547 Regensburg, † 1.10. 1578 Namur. Sohn der Regensburgerin Barbara Blomberg und Kaiser Karls V., Befehlshaber der spanischen Flotte, Sieger von Lepanto 1571.

  • Grün, Johann Christoph von der, * um 1555 auf Weihersberg b. Pressath, † 1622 in Heidelberg. Pfälzer Staatsmann, Assessor am Reichskammergericht in Speyer, Mitglied des Oberrats der Pfalz, 1606 Kanzler und Leiter der kurpfälzischen Administration. Amtierte noch trotz angegriffener Gesundheit bis zum Zusammenbruch der Pfälzer Herrschaft und starb 1622 kurz vor der Einnahme Heidelbergs durch Tilly.
  • Christian I. von Anhalt-Bernburg, *11.5.1568, † 17.4.1630. Reichsfürst, ab 1595 Statthalter der Kurpfalz in Amberg, ab 1610 Kanzler der Pfalz. Setzte für kurze Zeit den Calvinismus in der Oberpfalz durch. Seine konsequent kaiserfeindliche Politik, die 1608 zur Gründung der protestantischen Union führte, wurde zur Ursache für den 30-jährigen Krieg. Als Feldherr unterlag er am 8.11.1620 in der Schlacht am Weißen Berge.
  • Friedrich IV. von der Pfalz, * 5.3.1574 Amberg, † 19.9.1610 Heidelberg. Kurfürst von der Pfalz, begraben in Heidelberg, Heilig-Geist-Kirche. Versuchte ohne durchschlagenden Erfolg, mit einem zweijährigen „Hoflager“ in Amberg, in der lutherisch gesinnten Oberpfalz den Calvinismus durchzusetzen.
  • Friedrich V. von der Pfalz, * 26.8.1596 Deinschwang b. Neumarkt, † 29.11.1632 Mainz. Kurfürst von der Pfalz, König von Böhmen (als Friedrich I.). Nahm im August 1619 in Amberg das Angebot der böhmischen Königskrone durch die evangelischen Stände des Landes entgegen. Erhielt wegen der kurzen Regentschaft in Böhmen den Beinamen "Winterkönig". nach seiner Niederlage in der Schlacht am Weißen Berge wurde die Oberpfalz von Tilly besetzt.
  • Christian August von Pfalz-Sulzbach, * 26. Juli 1622 in Sulzbach,† 23. April 1708 in Sulzbach. Ab 1656 Pfalzgraf und Herzog des souveränen Herzogtums Sulzbach. Förderer der Wissenschaften, führte das Simultaneum ein und erlaubte 1666 die Ansiedelung von Juden in Sulzbach und Floss. (mehr)
  • Schmid, Kaspar Frhr von, * 1622 Schwandorf (Oberpfalz), † 8.9.1693 Schönbrunn b. Dachau. Jurist, als Kurbayerischer Geheimer Ratskanzler von 1662 bis 1683 ein Mann des Rechts, nicht der Macht (Andreas Kraus). Verfolgte unter Kurfürst Ferdinand Maria eine konsequente Friedenspolitik mit dem Ziel eines Ausgleichs zwischen Frankreich und dem Kaiser. Lit.: Hüttl, Ludwig, Caspar von Schmid (1622-1693), ein kurbayerischer Staatsmann aus dem Zeitalter Ludwigs XIV., 1971 (Miscellanea Bavarica Monacensia 29).
  • Luckner, Nikolaus Graf von, * 12.1.1722 Cham (Oberpfalz), † (hingerichtet) 4.1.1794 Paris. General, Marschall von Frankreich.
  • Karl (IV.) Theodor, *11.12.1724 Droogenbosch bei Brüssel, † 16.2.1799 München. 1741 Pfalzgraf von Pfalz-Sulzbach. Nachdem er 1742 die Kurpfalz geerbt hatte, konnte er 1777 auch Bayern als Erbe übernehmen und damit alle Wittelsbacher Territorien unter seiner Herrschaft vereinigen.
  • Dalberg, Carl Theodor Anton Maria von, * 8.2.1744 Mannheim, † 10.2.1817 Regensburg. Kurfürst und Erzbischof von Mainz, Reichserzkanzler, ab 1803 als Fürstbischof von Regensburg letzter geistlicher Fürst des Reiches, 1806 Fürstprimas des Rheinbundes, 1810 nach der Übergabe Regensburgs an Bayern Erzbischof, Großherzog von Frankfurt, im Regensburger Dom begraben.
  • Lodron, Maximilian Joseph Graf von, * 27.1.1757 München † 4.1.1823 München. Präsident des Kirchenadministrationsrates während der Säkularisation, 1810 erster Generalkreiskommissär (Regierungspräsident) in Regensburg, vorher 1808 in Innsbruck während des Tiroler Aufstands. 1817 Präsident des Obersten Rechnungshofes.
  • Stichaner, Franz Joseph Wigand, Edler von, * 22. 10. 1769 Tirschenreuth, † 6.4.1856 Ansbach, Dr. jur., Generalkommissär, Regierungspräsident in Passau, Straubing, Augsburg, Speyer und Ansbach, Staatsrat im ordentlichen Dienst. Historiker, Sekretär der historischen Klasse der Akademie der Wissenschaften.
  • Drechsel, Karl Joseph Graf von, * 26.6.1778 Schloß Spindlhof bei Regenstauf (Oberpfalz), † 8.2.1838 München. bayerischer Generalpostmeister. Führte als kgl. bayer. Postkommissar 1808 die Übernahme der taxisschen Post durch und leitete die Staatspost als Generalpostdirektor bis 1817. Vom König wegen seiner liberalen Haltung entlassen, zog er sich auf Schloss Karlstein zurück und vertrat die Oberpfalz in der 2. Kammer.
  • Armansperg, Josef Ludwig Graf von,* 28. 2.1787 Kötzting † 3. 4.1853 München. Finanzminister König Ludwigs I. ("Sparmansperg"), zeitweise auch Innen- und später Außenminister, ab 1832 mit König Otto I. in Griechenland, dort Vorsitzender des Regentschaftsrats, dann 1835-37 Staatskanzler.
  • Schenk, Eduard von, * 10.10.1788 Düsseldorf † 26. April 1841 München, Innenminister König Ludwigs I., von 1831 bis zu seinem Tod Generalkommissär (Regierungspräsident) der Oberpfalz. Schriftsteller, Dichterfreund und Berater des Königs.

ab 1800       nach oben

  • Schrenck von Notzing, Karl Freiherr, * 17.8.1806 Wetterfeld bei Cham, † 10.9.1884 daselbst. Regierungspräsident in der Pfalz, der Oberpfalz und in Niederbayern, mehrfach Minister, Abgeordneter in der Paulskirche, Gesandter Bayerns beim Bundestag und in Wien.
  • Schlör, Gustav Ritter von, 1820-1883, Bayer. Staatsminister für Handel und öff. Arbeiten. Direktor der privaten Ostbahngesellschaft, setzte im Landtag den Bau der Bahnlinie von Schwandorf über Weiden nach Bayreuth durch und förderte damit die wirtschaftliche Entwicklung der damals strukturschwachen Region.
  • Frauendorfer, Heinrich von (1855 - 1921), Als parteiloser Liberaler bayerischer Verkehrsminister; einziger bayerischer Minister, der sowohl im Königreich wie in der Revolutionsregierung des Freistaats im Amt war.
  • Brettreich, Maximilian Friedrich Ritter von, * 25.12.1858 Bamberg † 21.3.1938 Haifa. Jurist und Politiker. 1905 - 07 Regierungspräsident der Oberpfalz, 1907 - 12 Bayerischer Innenmister, darauf 1913 - 16 Regierungspräsident von Unterfranken und 1916 - 18 erneut Innenminister - als letzter des Königreichs Bayern. Übergab am 9.11. 1919 die Geschäfte ordnungsgemäß an den Innenminister der revolutionären Regierung Eisner, Erhard Auer.
  • Bauernfeind, Wolfgang, (*1.5.1859,Naabdemenreuth, †. 6.12.1938 daselbst) Bauernführer und Heimatforscher, Abgeordneter des Landtags (LB, S. 898)
  • Heim, Georg, der „Bauerndoktor“, * 24.4.1865 Aschaffenburg † 17.8.1938 Würzburg, Führer der katholischen Bauernbewegung in Bayern. Begründer des landw. Genossenschaftswesens mit Zentrum in Regensburg.
  • Eckart, Johann Dietrich, * 23.3.1868 Neumarkt (Oberpfalz), † 26.12.1923 Berchtesgaden. Journalist und Schriftsteller mit großem Einfluss auf Adolf Hitler.
  • Held, Heinrich, * 6.6.1868 in Erbach, † 4.8.1938 in Regensburg. Journalist und Verleger in Regensburg, Oberpfälzer Landtagsabgeordneter der Bayerischen Volkspartei, Bayerischer Ministerpräsident . Am 9.3.1933 von den Nationalsozialisten für abgesetzt erklärt.
  • Escherich, Georg, Forstmann und Politiker, * 4.1.1870 Schwandorf (Oberpfalz), † 26.8.1941 Isen bei Wasserburg/Inn.1919/20 Landeshauptmann der Einwohnerwehren.
  • Goppel, Alfons, *1.10.1905 Regensburg, † 24.12.1991 München, Bayerischer Ministerpräsident mit der längsten Amtszeit im Freistaat, 1962-1978, war sich seiner Oberpfälzer Herkunft und Prägung immer bewusst, auch als er beruflich an den Untermain und dann als Innenminister nach München gezogen war.
  • Höcherl Hermann, * 31.3.1912 Brennberg/ Oberpfalz † 18.5.1989 Regensburg, Jurist, Bundesminister des Innern 1961-1965, Bundeslandwirtschaftsminister 1965-1969. Berühmt wurde sein Ausspruch:“ Man kann ja nicht ständig mit dem Grundgesetz unter dem Arm herumlaufen“.
  • Pirkl, Fritz, Politiker, * 13.8.1925 Sulzbach-Rosenberg (Oberpfalz), 19.8.1993 Marquartstein (Oberbayern), Bayer. Staatsminister für Arbeit und Sozialordnung, Abgeordneter des Europäischen Parlaments.
  • Lang, Gustav („Gustl“), * 26.2.1929 Eslarn/ Oberpfalz † 29.9.2004 Weiden. 1982 Justiz-, 1986 Innen- und 1988 bis 93 Wirtschaftsminister im bayerischen Kabinett. Machte sich um die Struktur in der nördlichen Oberpfalz besonders verdient.

â–º Regierungspräsidenten der Oberpfalz       nach oben

seit 1810 (Königreich Bayern) seit 1918 (Freistaat Bayern) seit 1945
♦ Maximilian Joseph Graf v.Lodron, 1810 - 17
♦ Konrad Heinrich Frh.v.Dörnberg, 1817 - 28
♦ Arnold Ritter von Link, 1829 - 31
♦
Eduard von Schenk, 1831 - 41
♦ Friedrich Frh. von Zu-Rhein, 1841 - 47 &- 49
♦ Karl Frh. von Schrenk von Notzing, 1847
♦ Karl Frh. von Welden, 1847
♦ Carl Joseph Frh. von Künsberg-
   Langenstadt, 1849 - 63

♦ Maximilian von Gutschneider, 1863 - 68
♦ Max von Pracher, 1868 - 88
♦ Friedrich von Ziegler, 1888 - 94
♦ Hartmann M.J. Graf von Fugger v.
   Kirchberg und Weissenhorn, 1894 - 99

♦ Karl Theodor Ritter Lutz, 1899 - 1905
♦
Friedrich Ritter von Brettreich, 1905 - 07
♦ Anton Frh. von Aretin, 1907 - 17

♦ Hubert Frh.v.Gumppenberg-
   Peuerbach, 1918 - 21

♦ Theodor v.Winterstein, 1921 - 27
♦ Ludwig v.Rücker, 1927 - 30
♦ Heinrich Wirschinger, 1930 - 34

von 1932 - 45 Zusammenlegung der Regierungen von Opf. und Ndb.


zur NS-Zeit:

♦ Fritz Schwede, 1934 (?)
♦ Wilhelm Frh.v. Holzschuher,
    1934 - 39

♦ Friedrich Wimmer, 1939 - 43 
♦ Gerhard Bommel, 1943 - 45
♦ Ernst Falkner, 1945
♦ Franz Wein, 1945 - 52
♦ Josef Ulrich, 1952 - 59
♦ Georg Zitzler, 1959 - 62
♦
Ernst Emmerig, 1962 - 81
♦ Karl Krampol, 1981 - 93
♦ Alfons Metzger, 1994 - 99
♦ Wilhelm Weidinger, 1999 - 2004
♦ Wolfgang Kunert,  2004 - 2008

♦ Brigitta Brunner, 2008 - 2014
♦ Axel Bartelt, 2014 -

 

aktuelle Literatur:
♦ Regierung der Oberpfalz (Hg.),
200 Jahre Regierung der Oberpfalz. Regensburg, Verlag Pustet 2010

  


â–º Kirche 

ab 600

  • Emmeram, Haimhram (hl.), fränkischer Missionsbischof in Bayern, † 685/90 Aschheim bei München, Grab in Sankt Emmeram Regensburg. (auch LB, S.25)
  • Erhard (hl.), Bischof von Regensburg, aus Südfrankreich stammend, gest. um 720, begraben in Regensburg/Niedermünster (LB, S. 38)
  • Wolfgang (hl.), * 920-30 in Schwaben, † 31.10.994 Regensburg. Bischof von Regensburg ab 972.

 ab 1000

  • Gebhard III., Bischof von Regensburg, * Anfang 11. Jahrhundert, † 2.12.1060 Regensburg. Kämpfte in Böhmen, Ungarn und Italien. Empfing im Oktober 1052 Kaiser und Papst in Regensburg.
  • Otloh von St. Emmeram, * um 1010 Diözese Freising, † 23. 11. kurz nach 1070 St. Emmeram (Regensburg). Dekan und Leiter der Klosterschule von St. Emmeram, wohl der bedeutendste geistliche Schriftsteller seiner Zeit, Viten der Heiligen Bonifatius, Emmeram und Magnus. Als Schreiber wohl auch an den damals üblichen Fälschungen beteiligt.
  • Wilhelm von Hirsau, Seliger. † 5. Juli 1091. Gelehrter, Abt und Klosterreformer. Mönch im Kloster St. Emmeram in Regensburg. Hervorragender Gelehrter, besonders in den Wissenschaften des Quadriviums, Arithmetik, Geometrie, Musik, Astronomie. Die Skulptur mit einer Sphaera im Historischen Museum Regensburg geht auf ihn zurück. 1069 zum zweiten Abt von Hirsau gewählt, übernimmt er die Gorzer Reform und macht Hirsau zum führenden Reformkloster Süddeutschlands. Im Investiturstreit auf Seiten des Papstes. (auch LB, S.108)
  • Albertus Magnus(hl.), Theologe, Philosoph und Naturforscher, * wahrscheinlich 1193 Lauingen/Donau, † 15.11.1280 Köln, 1260-1262 Bischof von Regensburg, am 16.12.1931 heilig gesprochen.
  • Berthold von Regensburg, * 1200 in Regensburg, † 13./14.12.1272 Regensburg. Franziskaner, wortgewaltiger Volksprediger (auch LB, S. 183)
  • Thundorfer, Leo, * um 1225, † 12./13.7.1277 Wien. Bischof von Regensburg 1262 – 1277. Stammte aus einem Regensburger Patriziergeschlecht, begann mit dem Bau des gotischen Domes. Vermittelte zwischen Rudolf von Habsburg und Ottokar II. von Böhmen (LB, S.168).
  • Nikolaus von Ybbs, * spätestens 1283 wohl in Ybbs † 11.10.1340, Protonotar der böhmischen Krone, ab 1313 Bischof von Regensburg. Förderer des Dombaus und des Katharinenspitals. (auch LB, S. 197)
  • Johann, Pfalzgraf bei Rhein,*7.5.1488 Heidelberg, † 3.2.1538, Administrator des Bistums Regensburg (seit 1507), begünstigte die Vertreibung der Juden aus Regensburg 1519, konnte bis zu seinem Tod die Reformation in R. verhindern.

ab 1500       nach oben

  • Hochwart, Lorenz, (1500-1570), Geschichtsschreiber der Regensburger Bischöfe in der Reformationszeit. (LB S. 245)
  • Toerring, Albert von, * 26.10.1578 Stein a.d.Traun, † 12.4.1649 Regensburg, Bischof von Regensburg während des 30-jährigen Krieges (1613-1649) (LB, S. 257)
  • Wartenberg, Franz Wilhelm Graf von, * 1.3.1593 München, † 1.12.1661 Regensburg. Bischof von Osnabrück, Minden, Verden und ab 1649 von Regensburg. An den Friedensverhandlungen 1648 maßgeblich beteiligt. Kardinal.
  • Vogl , Coelestin, * 3.4.1613 Immenstadt, † 14.10.1691 Regensburg, Fürstabt von St. Emmeram und Gelehrte. Seit 1655 Abt von St. Emmeram; Verfasser einer Chronik des Klosters. Förderte wiss. Studien und schuf damit die Voraussetzungen für die Blüte im 18. Jh. Gründer und erster Präses der bay. Benediktinerkongregation. (LB, S. 288)
  • Fleming, Placidus, (1642-1720) Abt des Schottenklosters St.Jakob zu Regensburg mit weitgespannten kirchenpolitischen und diplomatischen Aktivitäten; errichtete ein Seminar zur Ausbildung der schottischen Jugend. (LB, S. 315)
  • Desing, Anselm, *1699 Amberg † 1772 in Kloster Ensdorf, Abt des Klosters Ensdorf und Universalgelehrter des 18. Jh.
  • Kraus, Johann Baptist, * 12.1.1700 Regensburg, † 14.6.1762 Regensburg, Benediktiner, Fürstabt von Sankt Emmeram, Chronist des Klosters und Historiker.
  • Fugger, Anton Ignaz von, * 1701 Innsbruck, † 1787 Regensburg) Fürstbischof von Regensburg, 1769-1787. (LB, S. 404)
  • Forster, Frobenius (Taufname Johann Michael), * 30.8.1709 Königsfeld/Ilm (Oberbayern), † 11.10.1791 Regensburg. Benediktiner, Fürstabt von Sankt Emmeram in Regensburg, Geschtsforscher, Förderer der Naturwissenschaften, für die er in St. Emmeram mit Physikalischem Kabinett, Sternwarte, Naturalienkabinett und damals modernsten Geräte die materiellen Voraussetzungen schuf.
  • Schaeffer, Jakob Christian, * 31. Mai 1718 Querfurt / Thüringen † 5. Januar 1790 Regensburg. Pastor und Superintendent in Regensburg. Naturforscher mit zahlreichen Werken über Insekten und Vögel. Begründer eines berühmten, auch von Goethe 1786 besuchten Naturalienkabinetts, des ersten Regensburger Naturkundemuseums.
  • Ziegler, Diepold, * 19. 3. 1728 Penting bei Neunburg v. W. in der Oberpfalz, † 21.11. 1801 Ensdorf. Benediktiner, Professor der Philosophie und Theologie, Prior in Reichenbach, letzter Abt von Ensdorf ab 1773.
  • Arbuthnot, Benedikt, (1737-1820), Abt des Schottenklosters St. Jakob zu Regensburg (LB, S.469)
  • Dalberg, Carl Theodor Anton Maria von, * 8.2.1744 Mannheim, † 10.2.1817 Regensburg. Kurfürst und Erzbischof von Mainz, Reichserzkanzler, 1803 als Kurfürst von Regensburg letzter geistlicher Fürst des alten Reiches,1806 Fürstprimas des Rheinbundes. Nach Übergabe Regensburgs an Bayern 1810 Erzbischof von Regensburg, Großherzog von Frankfurt, im Regensburger Dom begraben.
  • Sailer, Johann Michael von, * 17.11.1751 Aresing bei Schrobenhausen, † 20.5.1832 Regensburg, Professor der Theologie, Lehrer König Ludwigs I. Domkapitular, Generalvikar und 1829-32 Bischof von Regensburg (auch LB, S. 495)
  • Kornmann, Rupert,* 22.9.1757 Ingolstadt, † 22.9.1817 Kumpfmühl bei Regensburg, Mathematiker, Philosoph, Theologe, letzter Abt des Benediktinerklosters Prüfening bei Regensburg. Kämpfte als Deputierter des Prälatenstandes vergeblich gegen die drohende Säkularisation. (LB, S. 524).
  • Steiglehner, Coelestin, * 17.8.1738 Sündersbühl/ Nürnberg † 21.2.1819 Regensburg. Benediktiner und Naturforscher in St. Emmeram/ Regensburg. Begründer systematischer Wetterbeobachtungen, „Vater der Metereologie“, Professor für Experimentalphysik und Mathematik an der Universität Ingolstadt. Von 1791 bis zur Säkularisation letzter Fürstabt von St. Emmeram.
  • Prechtl, Max,* 1757 Hahnbach, † 12.6.1832. Letzter Abt des Benediktinerklosters Michelfeld in der Oberpfalz; bemühte sich in seinen Schriften um eine Wiedervereinigung von Katholiken und Protestanten. (auch LB, S. 534)
  • Wittmann, Georg Michael, * 22. / 23. 1. 1760 auf dem Eisenhammergut Finkenhammer bei Pleystein in der Oberpfalz † 8. März 1833 Regensburg. Regens des Priesterseminars, Weihbischof und 1832 Bischof designatus in Regensburg mit großen Verdiensten um die Ausbildung des priesterlichen Nachwuchses. Ein Seligsprechungsprozess ist anhängig.
  • Gerhardinger, Theresia, (1797-1879) Gründerin der Armen Schulschwestern von U.L.Frau, 1985 seliggesprochen (LB, S. 620)
  • Diepenbrock, Melchior von, *6.1.1798 † 20.1.1853, Domdekan und Generalvikar in Regensburg 1821-1845, Fürstbischof von Breslau 1845-1853). (LB, S. 629)

1800       nach oben

  • Scherr, Gregor von, * 1804 in Neunburg v.W., † 1877. Abt von Metten, Erzbischof von München und Freising (1856-1877).
  • Senestréy, Ignatius von, * 13. Juli 1818 Bärnau † 16. August 1906 Regensburg. Bischof von Regensburg über fast 50 Jahre. Während des ersten Vatikanischen Konzils führender Befürworter des Dogmas der päpstlichen Unfehlbarkeit. Mit dem Ehrentitel Erzbischof ausgezeichnet.(mehr)
  • Mühlbauer, Johann Nepomuk, (1831-1914) Redakteur des „Regensburger Morgenblattes“ (Pustet), Kolpingpräses und Stiftskanonikus der Alten Kapelle in Regensburg (LB, S.742)
  • Henle, Antonius von, (1851-1927) Professor der Theologie, Bischof von Passau und von Regensburg (1906-1927). (LB, S. 870)
  • Kugler, Eustachius, (1867-1946) Provinzial der Barmherzigen Brüder in Bayern, Erbauer von deren Krankenhaus in Regensburg, 2009 seliggesprochen.
  • Buchberger, Michael, (1874-1961) Leiter der bayer. Feldseelsorge im 1. Weltkrieg, Bischof von Regensburg 1927-1961 (LB, S. 959)
  • Neumann, Therese (Resl) von Konnersreuth, Stigmatisierte, * 9.4.1898 Konnersreuth (Oberpfalz), † 18.9.1962 Konnersreuth (Oberpfalz)

â–º weitere Persönlichkeiten zum Themenbereich Kirche finden Sie in der Oberpfalz-Kulturdatenbank oder auf den folgenden Seiten:

â–º Bischöfe in Regensburg

eine umfassende Liste der Bischöfe von Regensburg bei WIKIPEDIA
â–º Bischöfe, Äbte und Obere
     der Klöster in der Oberpfalz
Übersichtsliste aller Bischöfe, Äbte, Äbtissinnen, Prioren und Leiter der Oberpfälzer Klöster 
â–º Klöster in der Oberpfalz Liste aller ehemaligen und noch aktiven Klöster in der Oberpfalz

 


â–º Gelehrte, Wisssenschaftler

ab 1000

  • Wilhelm von Hirsau, Seliger. † 5. Juli 1091. Gelehrter, Abt und Klosterreformer. Schon als Knabe im Kloster St. Emmeram in Regensburg. Hervorragender Gelehrter, besonders in den im Quadrivium zusammengefassten Wissenschaften, Arithmetik, Geometrie, Musik, Astronomie. Die Skulptur mit einer Sphaera im Historischen Museum Regensburg geht auf ihn zurück. 1069 zum zweiten Abt von Hirsau gewählt, übernimmt er die Gorzer Reform und macht Hirsau zum führenden Reformkloster.
  • Konrad von Megenberg,( *1309 † 1374), Domherr in Regensburg mit umfassender wissenschaftlicher Tätigkeit als Theologe, Historiker, Jurist und vor allem als Naturforscher.
  • Andreas von Regensburg, * um 1380 Reichenbach, † nach 1442 Stadtamhof. Augustinerchorherr und Dekan von St. Mang in Regensburg, Chronist. Legte neben Werken der Kaiser- und Papstgeschichte, einer „Chronik von den Fürsten in Bayern“ und einer Chronik der Regensburger Bischöfe eine erstaunlich unpolemische „Chronica Husitorum“ vor.
  • Matthias von Kemnat (eigentlich Matthias Widmann), * 23.2.1429 (?) Kemnath (Oberpfalz), † 1.4.1476 Heidelberg. Geschichtsschreiber, Mitglied der frühhumanistischen Kreise um Kurfürst Friedrich I. in Heidelberg..
  • Aventinus (Turmair), Johannes, * 4.7.1477 Abensberg (Niederbayern), † 9.1.1534 Regensburg, Geschichtsschreiber, wurde 1517 von den Herzögen Wilhelm IV. und Ludwig zum ersten bayerischen Landeshistoriographen berufen. Neubegründer der bayerischen Landesgeschichtsschreibung. Zog sich 1528 wegen seiner reformatorischen Neigungen in die Reichsstadt Regensburg zurück. Begraben im Friedhof von St.Emmeram. (auch LB, S. 226).
  • Auerbach, Heinrich, * 1482 zu Auerbach / Oberpfalz, † 25. Nov. 1542; Mediziner, Professor und Ratsherr zu Leipzig,hieß eigentlich Stromer, nannte sich aber nach damaliger Sitte nach seinem Geburtsorte, 1508 Rektor der Universität, Erbauer von Auerbachs Hof und Keller in Leipzig (Goethes Faust).
  • Kepler, Johannes, * 27.12.1571 Weil der Stadt, † 15.11.1630 Regensburg. Astronom, Mathematiker. Vertrat 1613 auf dem Reichstag in Regensburg vergeblich die Gründe für die Einführung des gregorianischen Kalenders auch bei den evangelischen Reichsständen. Seitdem – meist aus familiären Gründen – öfter in Regensburg, wo er auch starb.

ab 1600       nach oben

  • Knorr von Rosenroth, Christian,* 1636 Alt-Raudten bei Wohlau (Schlesien), †.1689 Groß-Albershof bei Sulzbach (Oberpfalz). Wissenschaftler, Theosoph und Dichter, Hof- und Kanzleirat am Sulzbacher Hof Christian Augusts.
  • Prasch, Johann Ludwig, *1637 Regensburg, gest. 11.6.1698 daselbst, Jurist, Bürgermeister in Regensburg, Barockdichter und Sprachforscher. Legte 1689 mit dem Glossarium Bavaricum das erste Dialektwörterbuch Europas vor.
  • Eisenbarth, Johann Andreas, * 27. 3. 1663 Oberviechtach † 11. 11 1727 Hannoversch Münden, berühmter , in ganz Deutschland tätiger Wundarzt seiner Zeit.
  • Imhof, Andreas Lazarus, geb. am 12. Januar 1656 zu Nürnberg, † am 11. 9. 1704 in Sulzbach, Kanzleidirektor am pfalz-sulzbachischen Hof, Pfleger in Floß, Historiker.
  • Desing, Anselm, *1699 Amberg † 1772 in Kloster Ensdorf, Abt des Klosters Ensdorf und Universalgelehrter des 18. Jh. (mehr)
  • Forster, Frobenius (Taufname Johann Michael), * 30.8.1709 Königsfeld/Ilm (Oberbayern), † 11.10.1791 Regensburg. Benediktiner, Fürstabt von Sankt Emmeram in Regensburg, Geschtsforscher, Förderer der Naturwissenschaften, für die er in St. Emmeram mit Physikalischem Kabinett, Sternwarte, Naturalienkabinett und damals modernsten Geräte die materiellen Voraussetzungen schuf.
  • Plato, Georg Gottlieb, sonst Wild genannt, * 22. Mai 1710 in Regensburg † 8. September 1777 in Regensburg, Syndikus zu Regensburg, Numismatiker und Historiker.
  • Schaeffer, Jakob Christian, * 31. Mai 1718 Querfurt / Thüringen † 5. Januar 1790 Regensburg. Pastor und Superintendent in Regensburg. Naturforscher mit zahlreichen Werken über Insekten und Vögel. Begründer eines berühmten, auch von Goethe 1786 besuchten Naturalienkabinetts, des ersten Regensburger Naturkundemuseums. -->Bitte bearbeiten
  • Kennedy, Ildephons, (1722-1804), Schottenmönch, Naturforscher, Gründungsmitglied und erster Sekretär der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (LB, S. 413)
  • Steiglehner, Coelestin, * 17.8. 1738 Sündersbühl b. Nürnberg † 21.2. 1819 Regensburg. Benediktiner und Naturforscher in St. Emmeram. Als Begründer systematischer Wetterbeobachtungen „Vater der Metereologie“, Professor für Experimentalphysik und Mathematik an der Universität Ingolstadt. Von 1791 bis zur Säkularisation letzter Fürstabt von St. Emmeram. [--> bitte bearbeiten...]
  • Zirngibl, Roman, * 25.3.1740 Teisbach, Niederbayern, † 29.8.1816 Regensburg, Benediktiner von St. Emmeram, Bibliothekar und Geschichtsforscher .
  • Heinrich, Placidus, *19.10.1758 Schierling/ jetzt Oberpfalz †18.1.1825 Regensburg. Mönch und Gelehrter aus St. Emmeram (LB, S. 549)
  • Hoppe, David Heinrich, * 15.12.1760 Vilsen (Grafschaft Hoya), † 1.8.1846 Regensburg, Apotheker, Arzt und Botaniker, Gründer der Regensburger Botanischen Gesellschaft, der ältesten noch bestehenden in Europa.
  • Sternberg, Kaspar Maria Graf von, * 6. Januar 1761 Prag, †. 20.12. 1838 Gut Brzezina bei Rokyzany, Domkapitular in Regensburg, dort Leiter der fürstprimatischen Verwaltung unter Dalberg. Wendete sich ab 1810 der Wissenschaft, besonders der Botanik zu.